Musiktherapie in der Praxis

Psychologische Beratung und Musiktheraphie Mag. Agnes Burghardt Praxis 05

“Das Finden einer musikalischen Spielform,…, bietet einen Spielraum, in dem sich zwischenmenschliche Begegnung ereignen kann”

Karin Schumacher

Musiktherapie kann besonders dort helfen, wo ein verbaler Zugang wie das Gespräch schwierig oder sogar unmöglich ist, vom Patienten/der Patientin nicht gewünscht wird oder vielleicht sogar weniger zielführend scheint – Beispiele sind psychosomatische Erkrankungen oder körperliche Behinderungen.

Musiktherapie ermöglicht über die nonverbale Ebene einen „anderen“ Zugang zu Problemen, Ressourcen, Emotionen,…
Improvisation auf einfach handhabbaren Instrumenten kann ein Weg sein, in Kommunikation zu treten und innerhalb einer therapeutischen Beziehung (neue) Erfahrungen zu machen. Dabei spielt, sofern es möglich ist, auch die verbale Aufarbeitung des Erlebten eine Rolle.

Neben dem aktiven Improvisieren gibt es auch die Möglichkeit im Sinne der rezeptiven Musiktherapie Klänge, Melodien, Geräusche wahrzunehmen und auf sich wirken zu lassen.
Der Einsatz von Musik kann also individuell unterschiedlich sein (gemeinsame Improvisation, Anhören von Musik, Spielen für den Patienten/die Patientin, Tanzen zur Musik, Geräusche/Klänge im Rollenspiel eingebettet, Musikinstrumente als Symbole für etwas/jemanden,…).

Weitere Informationen zur Musiktherapie finden Sie hier

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